Der HSV feierte gegen den VfB Stuttgart den dritten Sieg in Folge. Eine entscheidende Rolle spielten erneut die Einwechselspieler.
Das goldene Tor erzielte zwar der nach seiner Glanzvorstellung aus der Vorwoche in die Startelf gerückte Miro Muheim, doch an der Entstehung waren gleich mehrere frische Kräfte beteiligt. Eine kurz vor dem eigenen Strafraum initiierte Kombination über Terem Moffi, den sich elegant aufdrehenden und anschließend den Ball trotz eines Zupfers von Ramon Hendriks kontrolliert weiterleitenden Albert Grønbaek sowie Zakaria El Ouahdi – allesamt in der 78. Minute eingewechselt – brachte den Schweizer in Position, dessen Distanzschuss unhaltbar im Netz einschlug.
Damit verbuchte der HSV bereits den fünften Joker-Scorerpunkt in den vergangenen drei Partien. In Hoffenheim ebneten die Wechsel von Trainer Merlin Polzin den Weg zum 3:2-Erfolg. Muheim leitete mit einer butterweichen Flanke auf den ebenfalls von der Bank gestarteten Moffi den Ausgleich ein, ehe er mit einem wunderbaren Volley in der Nachspielzeit erstmals zum Matchwinner avancierte.

Polzin: Bank „ein Faktor“ bei HSV-Aufschwung
Auch zum ersten Saisonsieg, dem 2:1 über den 1. FC Köln, trug ein Joker maßgeblich bei. Der zum zweiten Durchgang gekommene Yussuf Poulsen benötigte nur wenige Minuten, um das wegweisende 2:0 zu erzielen. Darüber hinaus gehörte er zu den auffälligsten Akteuren auf dem Spielfeld und etablierte sich daraufhin in der Anfangsformation.
Die drei Siege in Folge erlangte der HSV allerdings nur aufgrund einer funktionierenden zweiten Reihe. „Es ist ein Faktor, dass wir von der Bank wieder das Spiel positiv beeinflusst haben“, betonte auch Polzin auf der Pressekonferenz.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
Mit fünf Torbeteiligungen von Einwechselspielern findet sich der in den ersten drei Partien ohne jeglichen Treffer gebliebene übrigens HSV ligaintern auf Rang sieben wieder. Von der Spitze grüßt Borussia Dortmund (8), während die zurzeit auf dem vorletzten Platz liegende TSG Hoffenheim sich noch nicht an entscheidenden Impulsen von außen erfreuen konnte.
Foto: IMAGO









Kommentare