Der Vertrag von Max Eberl beim FC Bayern hat noch ein Jahr Laufzeit. Eine vorzeitige Ausdehnung des Arbeitspapiers gilt als möglich. Weil in Kürze der Aufsichtsrat zusammenkommt, könnte in den nächsten Tagen Klarheit entstehen.
In den vergangenen Monaten drangen immer wieder unterschiedliche Einschätzungen zur Lage des Sportvorstands nach außen. Uli Hoeneß prägte diese Debatte maßgeblich mit. Der Ehrenpräsident hatte zwischenzeitlich durchblicken lassen, dass intern keine 100 %ige Klarheit herrscht.
Zuletzt schlug Hoeneß aber andere Töne an. Er lobte den 51-Jährigen ausdrücklich und erklärte, nach dem derzeitigen Stand spreche nahezu alles für eine Entscheidung pro Eberl.
Mehrere Medien berichteten in den vergangenen Wochen ebenfalls von einer positiven Grundtendenz.
Eberl bleibt bei Nachfragen wortkarg
Öffentlich gab sich der Sportvorstand zuletzt gelassen. Ob er bereits ermutigende Signale erhalten hat, ist nicht bekannt. Bei öffentlichen Auftritten setzte er zuletzt regelmäßig ein Pokerface auf.

Rund um den Supercup wurde er bei Sky nach dem weiteren Ablauf gefragt. „Ehrlicherweise kann ich nicht sagen, wie da die Abläufe sind. Es wäre ja meine erste Verlängerung beim FC Bayern. Wir müssen einfach mal abwarten, was dann da entschieden wird. Wir schauen mal“, antwortete Eberl zurückhaltend.
Auch bei weiteren Nachfragen blieb er bei dieser Linie. Als er darauf angesprochen wurde, ob er nicht längst mehr wisse, reagierte er nur mit einem Grinsen und äußerte sich nicht weiter.
Der bisherige Verlauf des Transfersommers wird ihm intern positiv angerechnet. Die Zugänge standen früh fest, die Klubführung sprach von einem gelungenen Sommer. Wie der Aufsichtsrat in der Personalie entscheidet, ist aber natürlich noch nicht final entscheieden.










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