Ob auf Schalke, in Norwich oder der finnischen Nationalelf: Teemu Pukki zählte aufgrund seiner bodenständigen Art stets zu den Fanlieblingen. Nun kündigte der 36 Jahre alte Stürmer das Ende seiner Karriere als Aktiver an.
Seine Zeit bei den Königsblauen liegt bereits lange zurück. Von 2011 bis 2013 lief Pukki insgesamt 47 Mal für S04 auf. Er erzielte acht Treffer und bereitet drei weitere vor. Einen dauerhaften Stammplatz vermochte er sich trotz seines nimmermüden Einsatzes allerdings nicht zu sichern.
Bevor er auf Schalke anheuerte, hatte er nicht nur in seiner Heim gespielt, sondern auch in Spanien. Nach seinem Abschied aus Gelsenkirchen setzte der Angreifer seine fußballerische Weltreise fort. Anschließend zog es ihn noch nach Schottland, Dänemark, England und in die USA. Im Januar 2025 fand er den Weg in seine finnische Heimat zurück und schloss sich Rekordmeister HJK Helsinki an.
„Es ist an der Zeit, mich nach dieser Saison vom Profifußball zu verabschieden“, verkündete Pukki via Instagram seinen Rücktritt. „Ich habe noch vier Spiele in meiner Karriere vor mir, und diese Spiele möchte ich gewinnen“, möchte er mit dem Gewinn der Meisterschaft Lebewohl sagen. Aktuell belegt HJK in der Meisterrunde der Veikkausliiga Rang zwei – einen Punkt hinter Spitzenreiter Inter Turku.
Am Donnerstag (29. Oktober) kommt es zum direkten Duell der beiden Teams. Für Pukki bietet sich dabei die große Chance, nach 2010 zum zweiten Mal den finnischen Meistertitel einzufahren.
Platz in den Geschichtsbüchern
Mit 43 Treffern in 133 Länderspielen hat sich Pukki fest in den Geschichtsbüchern seines Landes verewigt. Der Angreifer führt damit die ewige Torschützenliste der finnischen Nationalmannschaft an. Lediglich Fußball-Legende Jari Litmanen (heute 55) stand noch häufiger (137-mal) für sein Heimatland auf dem Platz.

„Der Fußball hat mir viel mehr gegeben, als ich mir als kleiner Junge jemals erträumen konnte“, blickte er jetzt zurück. „Dank des Fußballs habe ich die Welt gesehen und Erfahrungen gesammelt, und ich glaube nicht, dass ich irgendwo anders das Gleiche hätte finden können wie im Fußball.“
Nicht jeder Moment seiner Karriere sei perfekt gewesen, doch die Begeisterung für das Spiel habe er stets behalten: „Aber die Liebe zum Fußball ist geblieben – immer.“ Mit einem großen Dankeschön verabschiedete er sich von Wegbegleitern, Trainern, Betreuern, seinen Vereinen und vor allem von seiner Familie: „Ihr habt mir all die Unterstützung gegeben und es mir ermöglicht, solange Fußball zu spielen.“









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