Nach dem bitteren Aus im Viertelfinale der WM 2026 gegen Argentinien (1:3 n.V.) hat die Schweiz mit Gregor Kobel im Tor einen guten Start in die Nations League hingelegt. In Gruppe B1 wurde die Nati ihrer Favoritenrolle an den ersten beiden Spieltagen gerecht und ließ einem 3:0-Sieg in Nordmazedonien nun einen Sieg in gleicher Höhe auch in Schottland folgen.
Ohne Granit Xhaka und Breel Embolo, die wegen gefälschter Covid-Impfzertifikat in den Fokus gerückt und nicht für den Kader berücksichtigt worden sind, erwischte die Schweiz im Hampden Park in Glasgow einen sehr guten Start. In der elften Minute konnte Jack Hendry den durchgebrochenen Dan Ndoye nur per Notbremse stoppen und sah folgerichtig früh die rote Karte. Zwar gab es nach VAR-Intervention nicht den von Schiedsrichter Nead Minakovic zunächst verhängten Elfmeter, doch den stattdessen zugesprochnen Freistoß versenkte Ricardo Rodriguez zur Schweizer Führung im schottischen Tor.
In Unterzahl verlegte sich Schottland darauf, zumindest kompakt zu stehen und per Konter für Gefahr zu sorgen, allerdings mit bescheidenem Erfolg. Unter dem Strich standen für die Bravehearts nach 90 Minuten nur zwei Torschüsse, sodass BVB-Schlussman Kobel einen insgesamt recht ruhigen Abend verlebte.
Elvedi besorgt die Vorentscheidung
Nachdem sich die Schweiz vor der Pause mit einem Mann mehr auf dem Feld noch eher schwer tat, gelang es den Eidgenossen nach dem Seitenwechsel dominanter und zielstrebiger aufzutreten. Als Nico Elvedi in der 55. Minute im Anschluss an eine zunächst abgewehrte Ecke auf 2:0 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Zeki Amdouni setzte schließlich in der 82. Minute den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand.

Weiter geht es für die Schweiz am Samstag mit einem Heimspiel in Luzern gegen Slowenien. Ein weiterer Sieg würde Kobel und seine Kollegen dann der angepeilten Rückkehr in die oberste Liga der Nations League schon sehr nahe bringen.









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