Endlich startet die neue Saison in der Bundesliga! Der Hamburger SV absolviert gleich am ersten Spieltag das erste Topspiel am Samstagabend. Und das auch noch bei einem sehr attraktiven Gegner, nämlich dem BVB.
Um 18:30 Uhr wird dieses Duell im Signal Iduna Park ausgetragen. Sky überträgt dieses Spiel live. Der BVB hat das erste Pflichtspiel gegen Bayern im Supercup verloren, der HSV gab sich im Pokal keine Blöße.
Beide Teams wirken gut vorbereitet, was die neue Spielzeit angeht. Doch was erwartet den HSV in Dortmund? Und was hat sich verändert?
Ein spannender Transfersommer
Borussia Dortmund hat sich im Sommer weitgehend gemäß des Mottos „Jugend forscht“ verstärkt. Joane Gadou, Kaua Prates und Konstantinos Karetsas sind allesamt keine 20 Jahre alt, Giannis Konstantelias 23, Joey Veerman 27. Zudem sollen Spieler wie Goncalo Inacio mehr und mehr in den Fokus rücken. Kurzum: Dortmund ist jünger, frischer, agiler. Und die Spieler, die geholt wurden, passen besser zum Gesamtkonstrukt als die Spieler in der letzten Saison. Soweit der Plan.

In der Vorbereitung zeigte sich schon, wo die Reise hingehen kann. Und das noch ohne Nico Schlotterbeck, der noch länger verletzt fehlt. Der BVB spielte fluider, Positionswechsel waren häufiger. Schwarzgelb hat wieder echte Zocker im Kader und auch die ein oder andere Alternative auf der Bank. Das große Thema in Dortmund ist und bleibt die Konstanz. Letzte Saison aufgrund fehlender Spielertypen, jetzt aufgrund der vielen jungen Spieler.
Worauf der HSV aufpassen muss
Dortmund hat auf jeden Fall das Potenzial, spielerisch stärker zu sein als in der Vorsaison. Konstantelias und Karetsas sind auf jeden Fall Spieler, die für einzelne Glanzmomente sorgen können. Das Problem für den Gegner ist, dass diese Spieler in der Lage sind, sowohl enge Räume zu bespielen als auch darüber hinaus zu glänzen, wenn sie Platz haben. Dortmund ist also schwerer ausrechenbar als in der letzten Saison.
Neuzugang Gadou bringt überdies neben einer guten Physis in der Defensive auch eine neue Qualität bei offensiven Standards mit. Dass der BVB hier zudem auch noch die Spieler zur Verfügung hat, die gute ruhende Bälle treten können, kommt hinzu.
Im gesamten Zeitraum der Vorbereitung gab es allerdings das ein oder andere Problem beim Umschalten auf die Defensive. Wenn es der Gegner schnell machte und vor allem hoch und aktiv presste, waren die Dortmunder anfällig. Insbesondere im Aufbau haben die Hausherren des Samstagsspiels noch ein wenig Luft nach oben.
Heißt für den HSV: Das Hauptaugenmerk muss auf der eigenen Defensive liegen. Allerdings ist es essenziell, dass man sich immer mal wieder aktiv in der Offensive zeigt. Dann kann die Überraschung auch möglich sein.










Kommentare