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Kein Abnehmer gefunden: Freund deutet Boey-Comeback bei Bayern an
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Kein Abnehmer gefunden: Freund deutet Boey-Comeback bei Bayern an

Sacha Boey ist beim FC Bayern der letzte Verbliebene aus der Gruppe der Verkaufskandidaten. Ein Abgang kam bislang nicht zustande. Sportdirektor Christoph Freund hat nun erklärt, wie der Klub mit dem Rechtsverteidiger umgeht, falls sich keine Lösung findet.

In München stand im Sommer fest, welche Profis den Verein verlassen durften. Bryan Zaragoza, Alexander Nübel und Joao Palhinha fanden neue Arbeitgeber, bei Boey blieb es bei der Ankündigung. Die Verantwortlichen hatten dem Franzosen mehrfach signalisiert, dass sie nicht mehr mit ihm planen.

Am Deadline Day gab es kurzzeitig einen Austausch mit dem FC Fulham, ein Transfer entstand daraus nicht. Zuletzt strich der Klub Boey aus dem Spieltagskader, der Verteidiger arbeitete individuell. Einige Transferfenster sind weiterhin geöffnet, ein Abgang ist damit nicht vom Tisch.

Freund verspricht faire Behandlung

Auf die Frage, was bei einem Verbleib passiere, antwortete Freund: „Dann wird er sehr fair behandelt. Er hat sich sehr professionell verhalten und eine gute Vorbereitung absolviert.“ Damit stellte der Sportdirektor eine Rückkehr in den Kader in Aussicht, sollte kein Wechsel zustande kommen.

Christoph Freund
Foto: IMAGO

An der grundsätzlichen Linie ändert das nichts: Ein Verkauf bleibt für den FC Bayern die erste Wahl. Derzeit verhandeln aber weder der Verein noch die Spielerseite mit einem interessierten Klub.

Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite

Sportlich hinterließ Boey in der Vorbereitung einen ordentlichen Eindruck. In seinen Einsätzen agierte er engagiert und leistete sich kaum Fehler. Vor allem während der Beschwerden von Konrad Laimer sammelte er Spielzeit und fügte sich ein.

Rechts hinten ist der Kader mit Laimer und Josip Stanisic besetzt, beide sind jedoch flexibel einsetzbar. Laimer kann auch im Mittelfeld auflaufen, Stanisic deckt mehrere Positionen ab. Bei einem insgesamt schmalen Aufgebot käme Boey als Rotationsoption in Betracht, die andere Profis entlastet.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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