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Gladbach-Rückschlag: Erster Wunschtrainer sagt ab
fussball-news.defussball-news.de·VonTill Gabriel

Gladbach-Rückschlag: Erster Wunschtrainer sagt ab

Schon früh in der Saison ist Borussia Mönchengladbach auf Trainersuche. Bei einem Kandidaten schaut der Bundesligist in die Röhre.

Wie Bild berichtet, wird Wunschkandidat Jens Wissing nicht der neue Trainer der Fohlen. Der 38-Jährige hat erst vor zwei Monaten eine neue Aufgabe übernommen und will das Amt bei Saudi-Klub Al-Ittihad nach so kurzer Zeit nicht schon wieder abgeben. Bei Borussia Mönchengladbach galt der ehemalige Spieler des Klubs (drei Einsätze) als möglicher Nachfolger von Eugen Polanski, weil Sportvorstand Rouven Schröder große Stücke auf Wissing hält.

In der Saison 2020/2021 war der Al-Ittihad-Coach sogar bereits als Co-Trainer für die U23 des Bundesligisten tätig, ehe seine Laufbahn Fahrt aufnahm. 2025 holte Schröder Wissing als Assistent von Thomas Letsch zu RB Salzburg, zuvor war er als rechte Hand von Roger Schmidt bei Benfica tätig. Nach einem erfolgreichen Intermezzo in Japan bei Gamba Osaka übernahm er im Sommer 2026 schließlich die Nachfolge von Sergio Conceicao bei Al-Ittihad. Derzeit steht der Klub in der Saudi Pro League auf Rang zwei und kommt dabei, anders als die Konkurrenz, ohne die ganz großen Stars aus.

Gladbach sucht weiter nach Polanski-Nachfolger

In Mönchengladbach musste Trainer Eugen Polanski nach dem Horrorstart mit null Punkten aus drei Spielen am Sonntag seinen Hut nehmen. Der 40-Jährige hatte die Mannschaft vor rund einem Jahr von Gerardo Seoane übernommen und zum Klassenerhalt geführt. Die erhoffte Weiterentwicklung blieb jedoch aus, unumstritten war der ehemalige polnische Nationalspieler während seiner Amtszeit nie.

Eugen Polanski
Foto: IMAGO

„Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein“, betonte der Ex-Profi nach seinem Aus: „Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt. Ich wünsche dem Verein, der Mannschaft und allen wunderbaren Fans nur das Beste. Danke für die gemeinsame Zeit.“

Quelle: fussball-news.deZum Original

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