Trotz starker Leistungen und viel Lob ist die Zukunft von Hasan Kurucay beim FC Schalke 04 offen. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus.
Hasan Kurucay hat sich beim FC Schalke 04 längst zu einer festen Größe entwickelt. Schon in der vergangenen Aufstiegssaison gehörte der Innenverteidiger zum Stammpersonal, und auch nach der Rückkehr in die Bundesliga behauptet der 29-Jährige seinen Platz. Wie es für ihn über die laufende Spielzeit hinaus weitergeht, ist allerdings offen.
Besonders bemerkenswert: Im Sommer bekam Kurucay mit Maximilian Wöber zusätzliche Konkurrenz für die linke Position in der Dreierkette. Dennoch setzte sich der türkische Innenverteidiger bislang durch. Neben seiner Zweikampfstärke überzeugt er vor allem mit dem Ball und kann durch seine Pässe immer wieder Schalker Angriffe einleiten.
Sportvorstand Frank Baumann zeigt sich entsprechend angetan. „Wir sind mit Hasans Entwicklung zufrieden, und zwar auf und außerhalb des Platzes. Hasan ist jemand, der klar seine Meinung sagt, das ist gut für die Gruppe“, erklärte Baumann gegenüber der WAZ. Auch Kurucays spielerische Qualitäten hob der 50-Jährige hervor: „Sportlich war er in der 2. Liga der beste Aufbauspieler, jetzt hat er seinen Stammplatz verteidigt, obwohl er große Konkurrenz hat.“
Hasan Kurucays Vertrag auf Schalke läuft 2027 aus
Kurucays Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil sein Weg in den Profifußball keineswegs geradlinig verlief. Nach schwierigen Anfangsjahren in Dänemark führte ihn seine Karriere unter anderem nach Norwegen, zu Eintracht Braunschweig und zum belgischen Klub OH Leuven. Inzwischen misst er sich in der Bundesliga mit internationalen Topspielern. Zudem hofft Kurucay weiterhin auf eine Berufung in die türkische Nationalmannschaft.

Ungeklärt bleibt derweil seine Zukunft auf Schalke. Sein Vertrag läuft im Juni 2027 aus. Eine automatische Verlängerungsoption soll es laut Informationen der WAZ nicht geben, konkrete Gespräche über ein neues Arbeitspapier stehen derzeit ebenfalls nicht an.
Damit könnte Kurucay den Verein nach Saisonende ablösefrei verlassen und mit 29 Jahren noch einmal einen längerfristigen Vertrag bei einem anderen Klub unterschreiben. Dass er seinen bisherigen Weg noch längst nicht als beendet betrachtet, machte Kurucay bereits nach dem Aufstieg deutlich. Damals schrieb er: „Der Ghetto Boy hat es geschafft – und ich bin noch nicht fertig.“









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