Der FC Bayern beschäftigte sich über Monate intensiv mit Givairo Read. Zu einem Transfer des Rechtsverteidigers von Feyenoord Rotterdam kam es im vergangenen Sommer allerdings nicht. Nun könnte es für die Münchner deutlich schwieriger werden, sollte der 20-Jährige noch einmal zum Thema werden.
Nach Informationen von TEAMtalk haben inzwischen mehrere Schwergewichte aus der Premier League ein Auge auf Read geworfen. Demnach beschäftigen sich der FC Liverpool, der FC Arsenal und Manchester City mit dem niederländischen U21-Nationalspieler.
Dass Read auf den Wunschzetteln der europäischen Topklubs auftaucht, überrascht angesichts seiner Entwicklung kaum. Der Rechtsverteidiger ist mit fünf Vorlagen in seinen ersten sieben Ligaspielen in die neue Saison gestartet und macht damit auch offensiv auf sich aufmerksam.
Bayern zog sich aus dem Transfer-Poker zurück
Bei den Bayern war Read bereits in der ersten Jahreshälfte ein konkretes Thema. Die Münchner beschäftigten sich intensiv mit dem Niederländer und prüften eine Verpflichtung für die rechte Abwehrseite.
Im Laufe des Sommers kühlte das Interesse jedoch ab. Ein wesentlicher Grund dafür war die Kadersituation beim Rekordmeister. Mit Konrad Laimer und Josip Stanišić standen bereits mehrere Optionen für die rechte Abwehrseite zur Verfügung. Zudem blieb Sacha Boey letztlich in München.
Damit bestand aus Sicht der Bayern nicht mehr der unmittelbare Bedarf, zusätzlich eine größere Summe für Read zu investieren. Ganz vom Radar verschwunden ist die Entwicklung des Feyenoord-Profis damit allerdings nicht zwangsläufig.

Wie begehrt Read bereits im Sommer war, zeigt auch das Interesse von Nottingham Forest. Der Premier-League-Klub soll mit einem Angebot über 20 Millionen Euro bei Feyenoord abgeblitzt sein.
Liverpool, Arsenal und ManCity steigen ins Rennen ein
Nun könnte sich der Kreis der Interessenten noch einmal deutlich prominenter zusammensetzen. Mit Liverpool, Arsenal und Manchester City beobachten laut TEAMtalk gleich drei englische Topklubs die Situation.
Feyenoord befindet sich dabei in einer komfortablen Verhandlungsposition. Reads Vertrag in Rotterdam läuft noch bis 2029, sodass für den niederländischen Klub derzeit kein Verkaufsdruck besteht.
Für Bayern könnte die zunehmende Konkurrenz den Preis bei einem möglichen neuen Anlauf weiter nach oben treiben. Schon im Sommer entschieden sich die Verantwortlichen gegen einen Transfer, nachdem sich die Rahmenbedingungen verändert hatten.
Read selbst liefert derweil weiterhin Argumente dafür, warum sich Europas Spitzenvereine mit ihm beschäftigen. Sollte der 20-Jährige seine aktuelle Entwicklung fortsetzen, dürfte der Transfer-Poker spätestens im kommenden Sommer erneut Fahrt aufnehmen – diesmal womöglich mit deutlich mehr Konkurrenz für den FC Bayern.










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