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Helmer-Kritik an DFB-Team: „Überhaupt kein Fortschritt"
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Helmer-Kritik an DFB-Team: „Überhaupt kein Fortschritt"

Aller Anfang ist schwer. Das hat der neue Bundestrainer Jürgen Klopp nun auch selbst erfahren. Der neue Nationaltrainer hat in den ersten Spielen mit seinem neuen Team schon gleich den ein oder anderen Rückschlag verdauen müssen. 

Natürlich befindet man sich aktuell in einer Testphase, in der man viele Dinge ausprobiert. Daran besteht kein Zweifel. Dennoch waren die Resultate ausbaufähig. Einen Punkt gab es aus zwei Spielen.

Für Ex-Nationalspieler Thomas Helmer gibt es ordentlich Grund zur Kritik. „Wenn unsere Mannschaft verliert, überrascht mich das immer. Und es betrübt mich auch ein bisschen. Wir haben zum ersten Mal überhaupt gegen Griechenland verloren, und dann noch zu Hause. Das ist schon enttäuschend gewesen“, erklärte er im ran-Interview. 

DFB-Team laut Helmer noch ohne große Fortschritte

Generell ist es schwierig, Fortschritte im spielerischen Bereich zu erzielen, wenn man gerade viele Spieler ausprobiert. Das liegt auf der Hand. Dennoch ist Helmer der Meinung, dass mehr möglich wäre.

„Mein Eindruck ist, dass die Jungs noch nicht verinnerlicht haben, was Jürgen ihnen mitgeben will. Ich hatte nicht das Gefühl, dass dieser unbedingte Willen da war, das Spiel mit aller Macht auf die eigene Seite zu ziehen. Es kam ja nach rund 60 Minuten nicht mehr viel. Da habe ich überhaupt keinen Fortschritt zur WM gesehen. Wir spielen ordentlich, schieben den Ball hin und her, erarbeiten uns aber wenig Chancen. Und dann liegen wir zurück – und spielen so weiter“, erklärte der Ex-Bayern-Profi.

Jürgen Klopp
Foto: Getty Images

Helmer merkte an, dass man noch nicht den typischen Klopp-Fußball gesehen habe. „Ja, davon war fast nichts zu sehen, obwohl wir Spieler mit Tempo haben. Natürlich ist das Team nicht eingespielt. Aber die Zeit dazu hat man bei der Nationalmannschaft nie, außer vor einem großen Turnier. Ich weiß auch nicht, ob es die richtige Entscheidung war, auf zwei Kader zu setzen“, so der Ex-Profi weiter.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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