Neben Bundestrainer Jürgen Klopp zählt auch Per Mertesacker zu den Hoffnungsträgern für den Umbruch beim DFB. Ab Januar nimmt der Weltmeister von 2014 seine Arbeit am Campus in Frankfurt am Main auf.
Mertesacker wird als Geschäftsführer die Nachfolge von Andreas Rettig antreten. Für den Ex-Profi ist der DFB-Job die zweite Aufgabe als Funktionär. Zwischen 2018 und 2026 leitete er die Nachwuchsakademie des FC Arsenal und galt dabei als eine prägende Figur beim englischen Top-Klub.
Beim 2:0 der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien war Mertesacker zum letzten Mal als ZDF-Experte im Einsatz. Vor seinem ersten Sieg als Bundestrainer begrüßte Klopp seinen Bald-Kollegen mit einem Schmunzeln: „Ich glaube, er ist mein Chef dann. wenn mich nicht alles täuscht. Aber ich bin mir nicht ganz sicher. Wahrscheinlich schon.“
Sammer hofft auf Mertesacker-Einfluss beim DFB: „Warte sehnsüchtig“
Derzeit ist Mertesacker „noch nicht so involviert“ in die Prozesse beim DFB. Nach der Arsenal-Zeit wollte er erstmal „ein bisschen Pause machen, Freunde und Familie hatten Priorität.“ Am Montag plant er jedoch, beim DFB-Campus aufzuschlagen: „Ich habe so drei bis vier Tage bis Januar, um mal reinzuschnuppern.“ Mit Klopp wolle er „nett, immer offen und ehrlich, authentisch“ umgehen, kündigte der 42-Jährige an: „Ich glaube, das passt zwischen uns.“
Dass mit seiner Person große Erwartungen verknüpft werden, weiß Mertesacker. „Die Aufgabe ist sehr groß. Ich habe Respekt, aber auch unglaubliche Lust, für den deutschen Fußball verantwortlich zu sein und wieder etwas mit aufzubauen“, zitiert Sport Bild den früheren Innenverteidiger, der als Spieler 104-mal für Deutschland auflief.

„Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker. Er muss die führende Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs übernehmen“, forderte zuletzt Matthias Sammer. Christoph Kramer, der Mertesacker gemeinsam mit ZDF-Moderator Jochen Breyer aus dem Experten-Job verabschiedete, traut seinem guten Freund die Aufgabe zu: „Das ist für Per ja kein Kaltstart. Es ist beeindruckend, was er bei Arsenal gemacht hat.“









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