Ein Weltmeister hätte 2018 beinahe beim BVB unterschrieben. Er verrät nun, warum seine Ehefrau den Wechsel nach Dortmund verhinderte.
Borussia Dortmund, der FC Arsenal und der FC Chelsea waren Anfang 2018 Teil eines bemerkenswerten Transfer-Karussells. Mittendrin befand sich Olivier Giroud. Der französische Angreifer hätte damals beim BVB landen können, entschied sich letztlich jedoch für einen Verbleib in London. Jahre später hat er nun verraten, welche Rolle seine Familie dabei spielte.
Giroud stand seinerzeit beim FC Arsenal unter Vertrag, war dort aber nicht mehr uneingeschränkt gesetzt. Mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft wollte der Stürmer regelmäßig spielen und beschäftigte sich deshalb mit einem Vereinswechsel. Auch Dortmund zeigte Interesse am damals 31-Jährigen.
Für Giroud gab es allerdings einen entscheidenden Haken: Seine Ehefrau Jen war hochschwanger und brachte Ende Januar den gemeinsamen Sohn Aaron zur Welt. Die Aussicht, in dieser Situation England zu verlassen und nach Deutschland umzuziehen, stieß bei ihr auf wenig Begeisterung. Anlässlich seines 40. Geburtstags erinnerte sich Giroud bei Canal+ an die damaligen Gespräche. „Vergiss es“, sei für ihn bezüglich eines Transfers nach Dortmund klar gewesen.
Darum platzte Girouds Wechsel zum BVB
Seine Frau habe ihre Haltung zuvor ziemlich deutlich gemacht: „Wenn du mich jetzt in ein anderes Land bringst, nach Deutschland – und dann auch noch nach Dortmund … Dann bringe ich dich um“, erzählte Giroud lachend. Die Lösung fand sich schließlich nur wenige Kilometer entfernt. Für rund 17 Millionen Euro wechselte der Franzose innerhalb Londons zum FC Chelsea. Gleichzeitig verließ Pierre-Emerick Aubameyang den BVB und schloss sich Arsenal an. Dortmund reagierte wiederum mit der Leihe von Chelsea-Stürmer Michy Batshuayi.

Auch mit Blick auf die WM erfüllte der Wechsel seinen Zweck. Giroud kam bei Chelsea häufiger zum Einsatz und gehörte wenige Monate später zum französischen Aufgebot in Russland. Im Team von Didier Deschamps war er auf dem Weg zum Titel im Angriff gesetzt, auch wenn ihm während des Turniers kein eigener Treffer gelang.
Nach weiteren Stationen bei der AC Mailand und Los Angeles FC spielt Giroud inzwischen wieder in Frankreich für den OSC Lille. Seine lange Profikarriere dürfte allerdings bald enden: Der inzwischen 40-Jährige stellte zuletzt ein Karriereende nach Ablauf seines Vertrags im kommenden Sommer in Aussicht.










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