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Es geht um seinen Sohn: Van der Vaart hat noch einen HSV-Traum
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Es geht um seinen Sohn: Van der Vaart hat noch einen HSV-Traum

Rafael van der Vaart ist ein Mann klarer Worte. Das sah man erst kürzlich, als der Niederländer an seiner zweiten HSV-Zeit kein gutes Haar ließ.

„Es hört sich heute komisch an, aber ich glaube, dass es nicht clever war, zum HSV zurückzugehen“, erklärte er kürzlich im Bild-Podcast Phrasenmäher. „Bei Tottenham war ich top, top, top. Ich wollte dem HSV helfen und dachte: Es kann nicht sein, dass sie absteigen. Mein Herz hat für den HSV geschlagen, aber sportlich war es keine gute Entscheidung.“

Nachdem die ersten eineinhalb Jahre nach seiner Rückkehr noch verhältnismäßig erfolgreich verliefen, wurde der HSV im Laufe der Saison 2013/14 endgültig zum Kellerkind. Zweimal retteten sich van der Vaart und die Rothosen erst in der Relegation. „Die letzten 1,5 Jahre waren schwierig. Fast abzusteigen als Kapitän mit so einem Verein – da muss ich mir eine Note 6 geben“, erklärte er selbstkritisch.

Van der Vaart hofft auf HSV-Tor seines Sohnes

Trotz dieser Negativ-Erfahrungen besitzt der 43-Jährige noch immer ausgeprägte Gefühle für seinen Ex-Verein. Und auch einen großen Traum hat er noch: „Dass mein Sohn Damian ein Tor für den HSV im Volksparkstadion schießt.“ Doch ist dieser Wunsch tatsächlich realistisch?

Damian van der Vaart
Foto: IMAGO

Damian van der Vaart ist aktuell für die zweite Mannschaft von Ajax in der zweiten niederländischen Liga aktiv. Zuvor durchlief er die Jugendmannschaften des SC Victoria Hamburg und von Esbjerg FB, ehe er 2023 nach Amsterdam wechselte. Im Unterbau des Eredivisie-Rekordmeisters zählt der 20-jährige Offensivmann allerdings nicht zum Stammpersonal. In der vergangenen Saison reichte es bei insgesamt 22 Ligaeinsätzen nur fünfmal für die Startelf, ein Scorerpunkt sprang dabei nicht heraus.

Noch schlechter sieht es aktuell aus: Von neun möglichen Partien bestritt van der Vaart keine einzige. Nur einmal schaffte er es überhaupt in den Kader. Auch wenn er jung und zweifelsohne talentiert ist, wird der Sohn der HSV-Legende noch eine ganze Schippe drauflegen müssen, um eines Tages für Bundesliga-Fußball infrage zu kommen – und damit den großen Traum seines Vaters zu erfüllen.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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