Borussia Dortmund eröffnet mit der Partie gegen Werder Bremen am Freitag (9. Oktober, 20:30 Uhr) den 5. Bundesliga-Spieltag. Mit einem Sieg könnte der BVB seine makellose Serie weiter ausbauen.
Dortmund glänzt mit dem besten Saisonauftakt seit mehr als einem Jahrzehnt. Ein vergleichbar perfekter Start glückte den Schwarz-Gelben letztmals in der Saison 2015/16 mit Thomas Tuchel an der Seitenlinie. Damals gelangen dem BVB, genau wie im Jahr 2013/14 unter Jürgen Klopp, die Maximalausbeute von fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen. Spätestens in der sechsten Begegnung riss die Serie jedoch jedes Mal.
Die Chance, die Ausbeute auf 15 Zähler zu vergrößern, steht für die Westfalen recht gut. Werder Bremen erwies sich zuletzt als dankbarer Gegner. Seit sieben Bundesligaduellen ist der BVB gegen den Klub von der Weser unbesiegt und holte dabei fünf Siege. Die Hanseaten schafften es in den letzten 15 Liga-Spielen nur ein einziges Mal, die Dortmunder zu knacken – das allerdings auf fast schon historische Weise. Im August 2022 lag Dortmund bis zur 89. Minute mit 2:0 vorn, bevor Werder mit einem Drei-Tore-Schlussspurt das Spiel komplett auf den Kopf stellte und 3:2 gewann.
Die Gesamtbilanz im Fußball-Oberhaus spricht ebenfalls für die Borussia. Mit 51:42 Siegen bei 21 Unentschieden sowie einem Trefferverhältnis von 187:178 liegen die Schwarz-Gelben vorn. Im DFB-Pokal trafen beide Klubs siebenmal aufeinander. Hier stehen die Weserstädter jedoch ein wenig besser da, setzten sich viermal durch. Der wichtigste Sieg gelang 1989 allerdings den Dortmundern. Im Finale behaupteten sie sich deutlich mit 4:1.
Formstarker Füllkrug
Der SV Werder darf daher durchaus als ein Lieblingsgegner der Borussia bezeichnet werden. Nur gegen Eintracht Frankfurt war der BVB in der Bundesliga mit 52 Siegen noch erfolgreicher als gegen Bremen (51). Sollte Dortmund am Freitag das anstehende Duell gewinnen, würden die Grün-Weißen in dieser Statistik mit den Hessen gleichziehen.

Unterschätzen sollte die Borussia ihren Gegner aufgrund der Zahlen jedoch keinesfalls. Mit zuletzt zwei Siegen und einem Unentschieden haben die Bremer ihren 1:4-Fehlstart beim SC Freiburg wettgemacht.
Zu verdanken haben die Norddeutschen ihre kleine Erfolgsserie nicht zuletzt einem Ex-Dortmunder. Niclas Füllkrug traf in vier von fünf Pflichtspielen bzw. in den jüngsten drei Bundesliga-Partien jeweils einmal. Mit einem weiteren Tor im nächsten Spiel würde er erstmals in vier Bundesliga-Spielen in Serie einnetzen.










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