Bis ins Sechzehntelfinale kam Algerien bei der Fußball-WM 2026. Chef-Trainer Vladimir Petkovic (63) verabschiedete sich nach dem Turnier. Neu an der Seitenlinie ist Brahim Hemdani (48). Weiterhin im Kader der „Wüstenfüchse“ steht dagegen Dortmunds Ramy Bensebaini (31).
Inzwischen kommt der Verteidiger auf 88 Länderspiele und acht Treffer im Nationaltrikot. Seine Bilanz besserte Bensebaini in den jüngsten Länderspielen auf. In der Qualifikation für den Afrika-Cup führte der BVB-Profi seine Mannschaft in zwei Begegnungen als Kapitän aufs Feld. Gegen Sambia feierte Algerien einen 3:1-Erfolg. In der Auswärtspartie gegen Burundi teilte man sich anschließend beim 2:2 die Punkte. Die vier Zähler reichen dennoch, um nach zwei Runden auf Platz eins zu stehen.
Den Abschluss der Länderspielwochen bildete eine Testpartie gegen Niger im Hocine Ait Ahmed Stadion von Tizi-Ouzou. Zu Beginn saß Bensebaini noch auf der Bank. Er sah, wie seine Elf nach zwölf Minuten durch Konan N’Dri (25) von der US Lecce mit 0:1 in Rückstand geriet. Doch nach dem Seitenwechsel sorgte England-Legionär Mohamed Belloumi (24/Hull City) mit einem direkt verwandelten Freistoß nach 53 Minuten für den Gleichstand.
Nach Verletzung zurück
Nach 61 Minuten wechselte Hemdani seinen Kapitän ein. Knapp zehn Minuten benötigte Bensebaini, um Algerien zum 2:1-Sieg zu schießen. Bei einem Elfmeter für seine Farben verlud er den Torwart Nigers. Der 31-Jährige schob den Ball nach links, während der Keeper nach rechts flog. Die „Wüstenfüchse“ verteidigten die Führung anschließend bis zum Schlusspfiff und sicherten sich so den Erfolg.

In der Bundesliga kämpfte sich Bensebaini nach einer schmerzhaften Rippenprellung zurück. Er verpasste die ersten beiden Runden und auch das 3:2 in der Champions League gegen den FC Villarreal. Die beiden jüngsten Partien im Oberhaus gegen Paderborn (3:0) und Stuttgart (1:0) verbrachte er zunächst auf der Bank, kam als Joker spät in die Partie. Nun drängt der Defensivakteur in die Startelf zurück.










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