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„Diese Momente kommen noch“: S04-Coach Muslic fiebert gegen Mainz erstem Heimtor entgegen
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonIngo Krüger

„Diese Momente kommen noch“: S04-Coach Muslic fiebert gegen Mainz erstem Heimtor entgegen

In Überzahl ein Spiel zu verlieren, ist bitter. Genau das ist dem FC Schalke 04 am vergangenen Wochenende beim SC Freiburg widerfahren. Das 1:2 im Breisgau hat „vielleicht so geschmerzt, weil wir viele Dinge positiv gemacht haben“, sagt Miron Muslic (44) rückblickend.

Doch nun heißt der Gegner 1. FSV Mainz 05. Am Samstag (17. Oktober) zur besten Anstoßzeit um 15:30 Uhr treffen beide Klubs in der Veltins-Arena aufeinander. Vor allem der Schalker Chef-Trainer fiebert der Partie entgegen. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag erinnert er sich. „Als Kind und als Jugendlicher habe ich mich sehr darauf gefreut“, zitiert Ruhr24 den Österreicher. „Ich habe das vor dem Fernseher verfolgt – auf dem Teletext, deutsche Bundesliga, Seite 215.“

Muslic lobt sein Gegenüber auf der Trainerbank. „Seit Urs Fischer übernommen hat, hat er die Mannschaft stabilisiert“, hebt er die Arbeit des 60 Jahre alten Schweizers hervor. „Sie agieren sehr diszipliniert und haben klare Abläufe in der Offensive.“

Besonders beim Sturm-Duo Sheraldo Becker (31/zwei Tore) und Phillip Tietz (29/vier Treffer) gerät der S04-Coach regelrecht ins Schwärmen. Becker sei „mit der schnellste Spieler in der Bundesliga“, sein Offensivpartner Tietz „sehr körperlich und dominant in der Liga“. Um sie zu stoppen, müsse seine Elf aggressiv verteidigen.

„Zwei Kuschelbären“, die sich „fetzen“ werden

Bereits jetzt fiebert Muslic der Partie entgegen. „Es wird umkämpft sein“, ist er überzeugt. Vor allem auf einen Zweikampf ist er jetzt schon gespannt: „Beim Duell Tietz gegen Katic treffen zwei Kuschelbären aufeinander, die werden sich fetzen.“ Schalke-Innenverteidiger Nikola Katic (30) ist mit 60 gewonnenen Zweikämpfen mannschaftsintern die Nummer eins – ligaweit immerhin auf Rang 12. Direkt vor ihm im Ranking: Mainz-Stürmer Tietz, der 61 Duelle für sich entschieden hat.

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Der Schalker Trainer bewertet den Saisonstart mit fünf Punkten aus fünf Spielen trotz des jüngsten Rückschläges zuversichtlich: „Das Wichtigste ist, dass wir konkurrenzfähig sind.“ Vor allem die unangenehme Spielweise seiner Elf hebt er positiv hervor. Es sei „eklig gegen uns zu spielen“, was er als „großes Kompliment für die Mannschaft“ versteht.

Beide Heimspiele der Saison endeten 0:0. Doch die Torflaute im eigenen Stadion lässt den Schalker Coach gelassen. „Ich bin Cheftrainer von Schalke und der größte Fan von Schalke. Daher freue ich mich über jedes Tor.“ Dass der Knoten vor den eigenen Fans bald platzt, steht für ihn außer Frage. „Diese Momente kommen noch“, verspricht der Trainer zuversichtlich.

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