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Paderborn-Coach überzeugt: „Der HSV ist auf einem guten Weg"
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Paderborn-Coach überzeugt: „Der HSV ist auf einem guten Weg"

Wiedersehen in Ostwestfalen: Am kommenden Wochenende trifft der HSV gegen den SC Paderborn auch auf einen alten Bekannten.

Zwischen 2007 und 2024 hatte Pit Reimers im Volkspark zahlreiche Funktionen inne. Er coachte mehrere Jugend-Mannschaften und war vier Jahre lang für die U21 in der Regionalliga Nord tätig. Nach einem kurzen Intermezz0 beim VfL Osnabrück verschlug es Reimers nach Paderborn, wo er seit Sommer 2025 als Co-Trainer von Ralf Kettemann fungiert.

Der 42-Jährige ist also ein waschechter HSV-Experte, kennt Merlin Polzin und dürfte seinem neuen Chef vor dem Aufeinandertreffen am Samstag (15.30 Uhr, Sky) den einen oder anderen wertvollen Tipp an die Hand geben können. Blöd nur: Der HSV ist nicht mehr der Verein, den Reimers vor zwei Jahren verlassen hat. Während seiner Zeit schrieb der Klub vor allem Negativ-Schlagzeilen, stieg 2018 aus der Bundesliga ab und scheiterte anschließend gleich sechsmal in Folge am Wiederaufstieg.

Pit Reimers
Foto: IMAGO

Unter Polzin läuft es jedoch. Der gebürtige Hamburger führte die Rothosen 2025 zurück in die Bundesliga und schaffte im ersten Jahr den souveränen Klassenerhalt. Auch in dieser Saison ist der HSV auf Kurs: Nach drei krachenden Pleiten zum Start feierten die Hanseaten zuletzt drei Siege in Serie und liegen auf einem komfortablen neunten Tabellenplatz.

Reimers schwärmt von HSV-Entwicklung

Dieser Aufschwung ist auch Reimers nicht verborgen geblieben. „Die Entwicklung der letzten Jahre freut mich“, erklärte er gegenüber Bild. „Ich habe den Eindruck, dass der HSV nach sieben Jahren 2. Liga auf einem guten Weg ist, sich in der Bundesliga zu etablieren.“

Der Hauptgrund: „Mir gefällt es, wie der Verein geführt wird. Es ist beeindruckend, wie Merlin Polzin als Trainer den ganzen Klub mitnimmt. Die HSV-Fans haben es verdient, alle zwei Wochen im Volkspark ein Spektakel zu erleben.“

Am Samstag dürften die zweifelsohne noch immer vorhandenen Sympathien allerdings für 90 Minuten ruhen. Der ebenfalls passabel in die Saison gestartete Aufsteiger aus Paderborn will seinem hanseatischen Widersacher das Leben so schwer wie möglich machen. An das letzte Duell besitzen die Ostwestfalen gute Erinnerungen: Im März 2025 triumphierten sie vor den eigenen Fans völlig verdient mit 2:0.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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