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Linker Fuß aus Gold: HSV-Star Muheim lüftet sein Tor-Geheimnis
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Linker Fuß aus Gold: HSV-Star Muheim lüftet sein Tor-Geheimnis

Damit war noch vor wenigen Wochen nicht zu rechnen: Miro Muheim ist beim HSV aktuell der Mann der Stunde und hauptverantwortlich für den jüngsten Aufwärtstrend.

Sowohl beim 3:2 in Hoffenheim als auch beim 1:0 gegen den VfB Stuttgart traf der Schweizer in den Schlussminuten und bescherte den Hamburgern so zwei imminent wichtige Siege. Besonders sein Treffer gegen Stuttgart war überaus sehenswert: Aus rund 27 Metern schlug der Ball mit 117 km/h im langen Eck ein.

Muheim über HSV-Tore: „Unglaubliches Gefühl“

„Beide Tore waren unglaublich“, schwärmte der 28-Jährige nun im Podcast „PUR DER HSV“. Welches ihm besser gefiel, konnte er kaum entscheiden. „Das Tor gegen Hoffenheim war gar nicht so einfach, weil es ein Volley war. Das Tor gegen Stuttgart war irgendwie noch besonderer, weil es zu Hause war und das ganze Stadion explodiert ist.“ Die Emotionen hielten auch nach Abpfiff an. „Da ist so viel Adrenalin im Spiel und das hält nach dem Spiel noch an. Ein unglaubliches Gefühl“, beschrieb Muheim den Moment.

Doch wie gelingt ein solcher Abschluss aus der Distanz? Für den Linksfuß liegt das Geheimnis weniger in purer Schusskraft als in sauberer Technik. „Es geht darum, den Ball sauber zu treffen. Klar, aus der Distanz benötigst du auch die Kraft, aber wenn du zu viel Kraft reinsteckst, geht die Präzision abhanden“, erklärte er. Seine Grundlage legte Muheim bereits früh: „Die Technik habe ich dort gelernt, die Power hatte ich schon immer in den Beinen.“

Miro Muheim
Foto: IMAGO

Dass seine Mitspieler ihm solche Heldentaten zutrauen, kommt nicht von ungefähr. So witzelte Yussuf Poulsen nach dem Stuttgart-Spiel, dass Muheim schon beim Aufwärmen mehrfach aus ähnlicher Position getroffen und ihn das Tor daher nicht überrascht habe. „Die Jungs sehen mich im Training und wissen, dass ich einen guten Abschluss habe“, sagte der Eidgenosse. Beim Schuss selbst helfe ihm ein klarer Fokus: „Ich schaue auf den Ball und ziehe dann ab.“ Danach bleibe nur noch die Hoffnung, dass die Kugel einschlage.

Auf diese Art und Weise gelangen Muheim schon zwölf HSV-Tore. Neu ist allerdings die Position, auf der er sie erzielt: Nach dem Ausfall von Nicolai Remberg spielt Muheim häufiger im zentralen Mittelfeld. „Es ist etwas anderes, auf der Acht zu spielen“, räumte er ein. „Aber es ist eine Herausforderung, die mir Spaß macht.“

Quelle: Nur die RauteZum Original

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