Der FC Bayern hält auf dem Transfermarkt weiterhin Ausschau nach vielversprechenden Offensivspielern. Dabei ist offenbar auch Nicolo Tresoldi ins Visier des deutschen Rekordmeisters geraten. Der Angreifer vom belgischen Spitzenklub Club Brügge hat mit seinen Leistungen das Interesse mehrerer europäischer Topvereine geweckt. Ein möglicher Wechsel nach München dürfte allerdings alles andere als einfach werden.
Wie die belgische Zeitung Het Nieuwsblad berichtet, haben die Bayern bereits mehrfach Scouts nach Belgien geschickt, um Tresoldi genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Münchner gehören demnach zu den Vereinen, die seine Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen.
Allerdings haben die Verantwortlichen von Club Brügge offenbar bereits eine klare Entscheidung getroffen. Ein Verkauf des Torjägers während der Wintertransferperiode ist derzeit nicht vorgesehen. Selbst ein finanziell äußerst attraktives Angebot soll daran zunächst nichts ändern.
Brügge-Boss stellt klar: Tresoldi ist unverkäuflich
Nach Informationen von Het Nieuwsblad haben die Verantwortlichen des belgischen Spitzenklubs intern deutlich gemacht, dass Tresoldi im Januar nicht abgegeben werden soll. Die Botschaft an interessierte Vereine sei eindeutig: Der Angreifer steht nicht zum Verkauf.
Ein Vorstandsmitglied soll sogar erklärt haben, dass es für Tresoldi keinen Preis gebe und auch keinen geben werde. Damit versucht Brügge offenbar, möglichen Transferverhandlungen bereits frühzeitig einen Riegel vorzuschieben.
Ganz ausgeschlossen scheint ein Wechsel allerdings nicht zu sein. Dem Bericht zufolge könnte ein außergewöhnlich hohes Angebot die Verantwortlichen möglicherweise doch noch zum Umdenken bewegen.
Die finanzielle Schmerzgrenze dürfte dabei erheblich sein.
Bayern müsste wohl mehr als 40 Millionen Euro zahlen

Wie Het Nieuwsblad weiter berichtet, müsste ein mögliches Angebot für Tresoldi die Marke von 40 Millionen Euro übersteigen. Diese Summe soll Club Brügge zuletzt durch den Transfer von Christos Tzolis eingenommen haben. Für Tresoldi möchte der belgische Verein demnach einen noch höheren Betrag erzielen. Sein aktueller Marktwert wird aktuell auf 35 Millionen Euro taxiert.
Eine konkrete Ablöseforderung haben die Verantwortlichen bislang allerdings nicht festgelegt.
Hinzu kommt die langfristige Vertragssituation des Angreifers. Tresoldi ist noch bis zum Sommer 2029 an Club Brügge gebunden. Der Verein befindet sich damit in einer komfortablen Verhandlungsposition.
Auch der Spieler selbst soll einem Verbleib zunächst positiv gegenüberstehen. Nach Informationen der belgischen Zeitung besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass Tresoldi seine Entwicklung in Brügge vorerst fortsetzen soll.
Für den FC Bayern bedeutet das, dass ein möglicher Transfer nur schwer zu realisieren sein dürfte.
Die Münchner haben mit Harry Kane zwar einen Weltklasse-Stürmer in ihren Reihen, beschäftigen sich aber weiterhin mit interessanten Offensivspielern für die Zukunft.
Tresoldi könnte dabei aufgrund seiner Entwicklung und seines Potenzials eine interessante Option darstellen.
Ob das bisherige Scouting tatsächlich zu einem konkreten Transfer-Vorstoß führt, ist derzeit offen. Von einem offiziellen Angebot oder fortgeschrittenen Verhandlungen ist bislang nichts bekannt.
Klar ist allerdings: Sollte der FC Bayern bei Tresoldi ernst machen, müsste der Rekordmeister offenbar tief in die Tasche greifen. Club Brügge sitzt bei einem möglichen Transferpoker vorerst am längeren Hebel.










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