Der Skandal um ManCity könnte auch die kommenden Transferphasen beeinflussen. Selbst ein Abschied von Erling Haaland scheint möglich.
Sollte der norwegische Torjäger tatsächlich auf den Transfermarkt kommen, wäre unter anderem City-Konkurrent Arsenal finanziell in der Lage, ein enormes Angebot abzugeben. Nach Einschätzung von TEAMtalk-Reporter Graeme Bailey könnte der nächste Schritt des Stürmers jedoch eher nach Spanien führen.
Hintergrund ist die weiterhin offene Situation bei Manchester City. Der Klub wurde von der Premier League in 114 von 115 Anklagepunkten für schuldig befunden und hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Mehrere Konkurrenten drängen gleichzeitig auf Sanktionen noch in dieser Saison. Im Raum steht unter sogar ein Abstieg in die Championship.
ManCity-Urteil: Haaland-Zukunft könnte zum Dauerthema werden
Sollte es tatsächlich zu einer derart weitreichenden Strafe kommen, dürfte Haaland zu einem der begehrtesten Spieler auf dem Transfermarkt werden. Zahlreiche europäische Top-Klubs werden dann versuchen, den 26-jährigen Ausnahmestürmer zu verpflichten. Arsenal wurde zuletzt immer wieder lose mit Haaland in Verbindung gebracht.
Laut Graeme Bailey, der im TEAMtalk-Podcast über die Situation sprach, könnten sich die Gunners einen solchen Transfer grundsätzlich leisten. Der Londoner Klub sucht weiterhin nach einem hochkarätigen Mittelstürmer und hatte sich im vergangenen Sommer intensiv um Julian Alvarez bemüht. „Wenn ein Spieler wie Haaland auf den Markt kommt, wird Arsenal interessiert sein“, erklärte Bailey. Der englische Top-Verein verfüge demnach über die finanziellen Möglichkeiten, einen solchen Transfer zu realisieren.
Nach Informationen von Bailey soll der Norweger allerdings einen Wechsel nach Spanien bevorzugen. Als mögliche Ziele werden insbesondere Real Madrid und der FC Barcelona genannt. Während Real Madrid bereits über eine hochkarätig besetzte Offensive verfügt, könnte Barcelona für Haaland eine besonders interessante Perspektive darstellen. Die Katalanen müssen perspektivisch für Robert Lewandowski einen Nachfolger finden. Derzeit hilft allerdings Kapitän Raphinha im Sturmzentrum auf und zeigt dort herausragende Leistungen.

Auch Paris Saint-Germain wird in französischen Medien als möglicher Interessent genannt. Die Situation könnte zusätzlich kompliziert werden, falls Haaland und andere City-Spieler aufgrund der Folgen des Rechtsstreits Möglichkeiten zur Vertragsauflösung erhalten sollten.











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