Fehlstart für die TSG Hoffenheim: Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison kassierten die Sinsheimer eine nicht unbedingt erwartete 2:3-Niederlage beim 1. FC Köln. Gegen Borussia Dortmund (5. September, 15:30 Uhr) besteht die Chance auf Wiedergutmachung.
In der vergangenen Spielzeit stand Hoffenheim mit einem Bein in der Champions League. Nach 26 Partien lag die TSG noch auf dem 3. Platz. Doch aus den restlichen acht Begegnungen sprangen nur noch drei Siege heraus. Die Kraichgauer rutschten ab auf Rang fünf und treten nun in der Europa League an. Mit Besiktas Istanbul, Olympique Lyon, Crystal Palace und RSC Anderlecht warten attraktive Klubs auf den nächsten Kontrahenten des BVB. „An oberster Stelle gilt es, jeden Gegner, jedes Spiel, ernst zu nehmen“, warnt Innenverteidiger Albian Hajdari (23) im Gespräch mit Absolut Fussball vor Leichtsinn.
Doch bevor die TSG auf europäischer Bühne auftritt, stehen in der Bundesliga zwei Heimspiele auf dem Programm. Zunächst gastiert Borussia Dortmund in der SNP Arena, eine Woche später der VfB Stuttgart. Auf Hajdari dürfte eine Menge Arbeit warten.
„Immer schön, zu null zu gewinnen“
„Als Innenverteidiger schaut man sich natürlich primär die direkten Gegenspieler im Zentrum an, wie zum Beispiel Guirassy oder Fabio Silva“, sagt der in der Schweiz geborene Nationalspieler des Kosovo. „Aber ich muss genauso die Flügelspieler und die Zehner im Blick haben – je nachdem, wie unser Pressing angelegt ist. Da hat man als Verteidigungskette schon den einen oder anderen Spieler speziell im Visier.“

Der Abwehrmann kennt auch schon das Rezept, um gegen den BVB zu bestehen. „Wenn wir unsere intensiven Läufe auf den Platz bringen, werden wir auch gegen Dortmund unsere Chancen bekommen“, ist Hajdari überzeugt. Ziel sind drei Punkte, betont der 23-Jährige und gibt sich kämpferisch: „Ich will das Spiel gewinnen, und mit dieser Einstellung gehe ich am Samstag auf den Platz.“
Einen Tipp wagt er ebenfalls. „Am Ende ist es als Verteidiger immer schön, zu null zu gewinnen“, meint Hajdari, sagt aber auch: „Aber ob es ein 2:1, ein 3:2 mit Last-Minute-Treffer oder ein ‚langweiliges‘ 1:0 wird, ist dann nicht entscheidend.“










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