Miro Muheim hat sich beim HSV längst einen Namen als Distanzschütze gemacht. Mit seinem dritten Traumtor innerhalb weniger Wochen sorgte der Schweizer beim 3:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach erneut für Begeisterung.
Dass sein linker Fuß inzwischen auch über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus Eindruck hinterlässt, zeigte sich am Samstagnachmittag während der Sky-Konferenz. Dort stellte Experte Dietmar Hamann den HSV-Profi sogar über Bayern-Star Joshua Kimmich.
Auslöser war der Führungstreffer des Rekordmeisters beim 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05. Kimmich hatte die Münchner mit einem Distanzschuss in Führung gebracht, bei dem FSV-Keeper Robin Zentner allerdings nicht die beste Figur machte. Der Abschluss war zwar wuchtig, aber keineswegs unhaltbar platziert. Hamann wählte deshalb einen aus HSV-Sicht schmeichelhaften Vergleich: „Der Kimmich hat schon einen guten Schuss, aber der ist kein Muheim, was wir gestern und in den letzten Wochen gesehen haben.“

HSV: Muheim glaubt nicht an Glückssträhne
Für den Hamburger sind diese Worte zweifelsohne ein Ritterschlag. Gegen Gladbach hatte Muheim den Ball aus rund 30 Metern mit 129,43 km/h in die Maschen gejagt. Laut Sky war es damit der härteste gemessene Schuss der laufenden Bundesliga-Saison. Zudem lag die Torwahrscheinlichkeit bei gerade einmal 1,9 Prozent. Kein anderer Treffer in dieser Spielzeit war statistisch unwahrscheinlicher.
Doch damit nicht genug: Bereits gegen die TSG Hoffenheim (3:2) und den VfB Stuttgart (1:0) ist der 28-Jährige mit sehenswerten Distanzschüssen erfolgreich gewesen. Von einer reinen Hot-Streak wollte der Eidgenosse nach seinem jüngsten Kunststück allerdings nichts wissen. „Ich glaube, dass es nicht nur Glück ist. Ich trainiere meinen linken Fuß viel und weiß, dass ich einen guten Schuss habe“, erklärte Muheim nach dem Gladbach-Spiel.










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