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Kuriose Maßnahme beim nächsten Schalke-Gegner: Freiburgs Belohnung vor dem S04-Duell
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonIngo Krüger

Kuriose Maßnahme beim nächsten Schalke-Gegner: Freiburgs Belohnung vor dem S04-Duell

Die Pause ist lang. Sehr lang. Die neue Saison in der Bundesliga ist gerade einmal vier Spieltage alt, da legt sie einen fast dreiwöchigen Halt ein. Schalke 04 kehrt mit dem Duell gegen den SC Freiburg zurück (11. Oktober, 17:30 Uhr). Die Breisgauer überbrücken die Zeit mit einer besonderen Maßnahme.

Trotz des ersten Punktverlusts beim jüngsten 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blickt Freiburg auf einen glänzenden Saisonstart zurück. Mit zehn Zählern aus vier Bundesliga-Spielen stehen die Südbadener hervorragend da. Abgerundet wird die erfolgreiche Auftaktbilanz durch den Sprung in die Ligaphase der Conference League sowie den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Dank der starken Zwischenbilanz dürfen sich die Spieler des Sport-Clubs über Sonderurlaub freuen. Wie das Fachmagazin kicker berichtet, hatte Trainer Julian Schuster (41) der Mannschaft vorab ein klares Versprechen gegeben: „Wenn wir uns für die Gruppenphase in der Conference League qualifizieren, wenn wir in die zweite Pokalrunde einziehen, plus mindestens sieben Punkte aus den ersten vier Liga-Spielen holen, dann geben wir die erste Woche frei.“

Da die SC-Profis das Soll übererfüllt haben, schickte der Coach sein Team am Montag in die Pause. „Das hat die Mannschaft sich erarbeitet, verdient“, so Schuster, der allerdings betont, dass die freien Tage „mit einem Heimprogramm für jeden“ verbunden sind.

„Momente zum Durchatmen“

Um auch den Nationalspielern Igor Matanovic (23/Kroatien), Yuito Suzuki (24) und Keisuke Goto (21/beide Japan) sowie Philipp Lienhart (30) vor den anstehenden Länderspielen dringend benötigte „Momente zum Durchatmen“ zu verschaffen, griff der Freiburger Trainer zu einer Sondermaßnahme. Das Quartett durfte am Samstagabend nach der Partie am Main direkt aus Frankfurt abreisen. Die Rückfahrt nach Freiburg sowie die dortige Regenerations- bzw. Spielersatz-Einheit am Sonntag blieb ihnen somit erspart.

Julian Schuster
Foto: Getty Images

Schuster begründete das Vorgehen mit Blick auf die hohe Belastung. „Es ist immer eine individuelle Betrachtung, damit keinem die Körner über die Saison hinweg ausgehen“, erklärte der 41-Jährige. Bei den übrigen acht abgestellten Profis ließ sich diese Sonderregelung hingegen aus terminlichen Gründen nicht umsetzen.

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