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Schalkes Buli-Start im Vergleich: Mehr als doppelt so gut wie 2022
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Schalkes Buli-Start im Vergleich: Mehr als doppelt so gut wie 2022

Platz 11 und kein Heim-Gegentor: Schalkes Start in die Bundesliga-Saison 2026/27 ist deutlich besser als beim letzten Aufstieg 2022/23

Vor vier Jahren war der zuvor letzte Bundesliga-Aufstieg von Schalke. Seit dem erneuten Aufstieg in diesem Sommer gibt es immer mehr Vergleiche zur damaligen Bundesliga-Rückkehr. Ein direkter Vergleich der ersten vier Bundesliga-Spieltage zeigt, wie viel sich beim FC Schalke 04 tatsächlich verändert hat.

In der Saison 2022/23 stand Schalke nach vier Spieltagen unter Frank Kramer auf Rang 16 und hatte keinen einzigen Sieg geholt. Zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sowie 4:11 Tore und lediglich zwei Punkte standen zu Buche. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz betrug nur einen Punkt.

Zum Auftakt setzte es eine 1:3-Pleite beim FC Köln, bei der ein Traumtor Rodrigo Zalazars umstritten, aberkannt wurde, Dominick Drexler früh mit Rot vom Platz flog und der heutige Schalker Dejan Ljubicic im Kölner Trikot den 3:1-Endstand markierte. Dann folgte ein 2:2 gegen Gladbach, bei dem Schalke erst in der Schlussminute durch einen Bülter-Elfmeter ausglich. Am dritten Spieltag verschoss Aufstiegsheld Simon Terodde beim 0:0 in Wolfsburg gleich zwei Elfmeter. Das vorläufige Tief folgte am vierten Spieltag: ein 1:6-Heimdebakel gegen Union Berlin.

Schalke 2026: Fünf Punkte, Platz 11 und kein Heimgegentor

Die Bundesliga-Saison 2026/27 unter Miron Muslic liest sich ganz anders. Schalke steht nach vier Spieltagen auf Platz 11, hat einen Sieg, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage geholt, bei 3:4 Toren und fünf Punkten. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt vier Punkte.

Die Auftaktniederlage beim FC Augsburg mit 0:3 war schmerzhaft, doch danach folgte ein beeindruckendes 0:0 gegen den FC Bayern, bei dem Schalke das erste Team seit über einem Jahr war, gegen das die Münchner kein Tor erzielten. Dann der überzeugende 3:1-Auswärtssieg bei Union Berlin, gegen die man bei der letzten Bundesliga-Rückkehr 1:6 verlor. Damals war Union Berlin zugegebenermaßen ein anderes Union als heute, allerdings gleicht das Bayern-Spiel diese Diskrepanz aus.

Adil Aouchiche und Kenan Karaman
Foto: Getty Images

Im vierten Spiel gab es dann ein torloses Remis gegen Elversberg. In keinem der beiden Heimspiele kassierte Schalke ein Gegentor, was die defensive Stabilität unter Muslic eindrucksvoll unterstreicht.

Die Torschützen Robin Gosens und Maximilian Wöber sowie Vorbereiter wie Junior Adamu und Hee-Chan Hwang zeigen, dass die Neuzugänge besser funktionieren als damals. Dass Schalke in drei von vier Spielen ohne eigenen Treffer blieb und noch kein Standardtor erzielt hat, bleibt der einzige Wermutstropfen. Unterm Strich aber gilt: drei Punkte mehr, sieben Gegentore weniger und fünf Tabellenplätze besser als nach dem letzten Aufstieg. Dieser Unterschied könnte am Saisonende entscheidend sein.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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