Der HSV befindet sich aktuell in der Erfolgsspur. Mehr noch: Gegen den SC Paderborn (Samstag, 15.30 Uhr) winkt die Einstellung einer ganz besonderen Marke.
Nach dem katastrophalen Saisonstart mit drei Niederlagen und 0:12 Toren gewannen die Hamburger zuletzt drei Bundesliga-Spiele in Serie. Nur Bayer Leverkusen gelang es ebenfalls, die Spieltage vier bis sechs ohne einen einzigen Punktverlust zu überstehen. Nun winkt Merlin Polzins Mannschaft der vierte Dreier nacheinander. Dieses Kunststück gelang dem HSV letztmals vor 17 Jahren.
Vom zweiten bis zum fünften Spieltag der Saison 2009/10 feierten die Rothosen unter Trainer Bruno Labbadia vier Siege am Stück. Borussia Dortmund, der VfL Wolfsburg, der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart mussten sich den brandheißen Hanseaten geschlagen geben. Mit einem Erfolg in Ostwestfalen könnte Polzin nun mit seinem Vorgänger auf der HSV-Bank gleichziehen.
„Nicht den Kopf verlieren“: Polzin gibt HSV-Marschroute vor!
Dass sich die Grundstimmung rund um den Volkspark nach dem Fehlstart grundlegend gedreht hat, soll die Mannschaft allerdings nicht von ihrem Weg abbringen. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag betonte Polzin diesen Fakt mit großem Nachdruck: „Mir war nach den ersten drei Spielen ganz wichtig, dass wir nicht den Kopf verlieren oder die Nerven blank liegen.“

Auch nach den jüngsten Erfolgen wolle der HSV daher an seiner Herangehensweise festhalten. „Wir sind die Woche ganz normal angegangen, haben das Spiel ganz normal im Video aufbereitet und Themen besprochen, die dafür gesorgt haben, dass wir das Spiel gewonnen haben“, erklärte der 35-Jährige. Gleichzeitig gehe es darum, nach wie vor sichtbare Schwachstellen nicht aus den Augen zu verlieren.
„Das sind immer wieder mannschafts- und gruppentaktische Dinge sowie positionsspezifische Details“, sagte Polzin über die Punkte, an denen sein Team weiterarbeiten müsse. Die jüngste Serie soll schließlich kein Anlass sein, um nachzulassen. In Paderborn bietet sich dem HSV die Chance, seine starke Form zu bestätigen und eine Marke einzustellen, die seit Labbadias Zeiten Bestand hat.









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