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Polzin huldigt HSV-Kapitän Remberg: „Würde zu Fuß nach Paderborn laufen"
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Polzin huldigt HSV-Kapitän Remberg: „Würde zu Fuß nach Paderborn laufen"

Der HSV muss in den kommenden Monaten auf seinen Kapitän Nicolai Remberg verzichten. Doch auch nach seinem Kreuzbandriss ist der 26-Jährige hochmotiviert.

Das bestätigte Merlin Polzin vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr, Sky). Der HSV-Trainer fand für seinen verletzten Führungsspieler bemerkenswerte Worte. „Man muss Rambo eher bremsen. Er würde sicherlich zu Fuß nach Paderborn laufen, um die Jungs dort zu unterstützen“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Gleichzeitig machte der 35-Jährige deutlich, dass die Gesundheit bei allem Ehrgeiz Vorrang habe. „Wir müssen den Heilungsprozess so kurz nach dem Eingriff genau einhalten. Darauf werden wir ganz genau achtgeben, damit nichts passiert, was für ihn schädlich wäre“, so Polzin. Deshalb werde Remberg seine Mannschaft zunächst von zu Hause aus unterstützen.

Nicolai Remberg
Foto: IMAGO

Der Mittelfeldspieler hatte sich vor zwei Wochen beim 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss zugezogen. Unmittelbar vor dem 1:0 gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag wurde er in London operiert. Mittlerweile ist Remberg laut Mopo-Bericht zurück in Hamburg und hat seine Reha begonnen. Am Donnerstagvormittag betrat er gemeinsam mit einem HSV-Physiotherapeuten das Athleticum am Volkspark, während seine Mitspieler auf dem Trainingsplatz arbeiteten.

Schon vor seiner Rückkehr hatte der Kapitän angekündigt, auf dem langen Weg zum Comeback keine Zeit verlieren zu wollen. „Ich bin so als Typ, dass ich viel versuche, positive Dinge daraus zu ziehen“, erklärte er.

HSV muss Remberg-Ausfall im Kollektiv auffangen

Wie groß die sportliche Lücke ist, die der Kapitän hinterlässt, weiß auch Polzin. „Wir werden Rambo nicht ersetzen können, weil er ein ganz spezieller Spieler und Typ ist. Das wird jetzt anders werden“, stellte der Coach klar.

Doch zumindest der erste Auftritt ohne Remberg machte Mut: Bilal Nadir, Miro Muheim und Martin Adeline lösten die Aufgabe gegen Stuttgart ansehnlich. Zudem steht mit Vize-Kapitän Sambi Lokonga eine weitere hochkarätige Option vor der Rückkehr. Remberg selbst dürfte derweil alles dafür tun, möglichst schnell wieder helfen zu können. Auch wenn ihn Polzin dabei wohl das eine oder andere Mal bremsen muss.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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