Der FC Bayern könnte im Winter eine neue Gelegenheit bekommen, seine Defensive zu verstärken. Mit Malo Gusto vom FC Chelsea soll ein Spieler auf den Markt kommen, den die Münchner bereits seit längerer Zeit beobachten. Nachdem eine Verpflichtung im vergangenen Sommer vor allem an den finanziellen Vorstellungen der Londoner gescheitert war, könnte sich die Ausgangslage nun verändern.
Obwohl der Rekordmeister in der laufenden Saison über weite Strecken überzeugt, gilt die rechte Abwehrseite weiterhin als eine Position, auf der die Verantwortlichen nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen.
Mit Josip Stanisic, Konrad Laimer und Sacha Boey verfügt Trainer Vincent Kompany zwar über mehrere Optionen. Eine langfristige Ideallösung scheint allerdings noch nicht gefunden. Besonders die Zukunft von Boey ist weiterhin offen.
Jetzt könnte mit Gusto ein alter Transferkandidat wieder interessant werden.
Chelsea offenbar bereit, Gusto abzugeben
Wie Transferexperte Sacha Tavolieri berichtet, ist ein Abschied des französischen Nationalspielers vom FC Chelsea im kommenden Winter nicht mehr ausgeschlossen.
Demnach haben die Londoner zuletzt signalisiert, dass Gusto grundsätzlich nicht unverkäuflich sei. Das wäre eine bemerkenswerte Entwicklung, schließlich hatte Chelsea im vergangenen Sommer noch eine enorme Ablösesumme für den 23-Jährigen aufgerufen.
Rund 90 Millionen Euro sollen die Blues damals für den Rechtsverteidiger gefordert haben. Eine Summe, die potenzielle Interessenten offenbar abschreckte. Sein aktueller Marktwert wird „nur“ auf 35 Millionen Euro taxiert.
Auch der FC Bayern soll sich seinerzeit mit dem Franzosen beschäftigt haben. Laut Tavolieri hatte das Umfeld des Spielers bei mehreren europäischen Spitzenklubs, darunter den Münchnern, die grundsätzliche Bereitschaft zu einem Transfer ausgelotet.
Zu konkreten Verhandlungen kam es allerdings nicht.
Sollte Chelsea seine bisherigen finanziellen Vorstellungen tatsächlich reduzieren, könnte Gusto erneut auf dem Radar der Bayern-Verantwortlichen auftauchen.
Gusto würde gut zu Kompanys Spielidee passen

Sportlich wäre der Franzose durchaus ein interessanter Kandidat für den deutschen Rekordmeister. Gusto bringt viel Tempo mit, schaltet sich regelmäßig in das Offensivspiel ein und verfügt über internationale Erfahrung. Eigenschaften, die besonders im offensiv ausgerichteten Spielsystem von Vincent Kompany gefragt sind.
Bei Chelsea steht der 23-Jährige unter Trainer Xabi Alonso zwar weiterhin im Kader, verfügt dem Bericht zufolge allerdings nicht über einen unumstrittenen Stammplatz.
Dennoch soll sich Gusto in London grundsätzlich wohlfühlen. Ein Wechsel käme für ihn offenbar nur dann infrage, wenn sich die Möglichkeit bei einem Verein ergibt, den er sportlich als Verbesserung betrachtet.
Bayern bekommt Konkurrenz aus Europa
Sollten die Londoner Gusto tatsächlich im Winter zum Verkauf anbieten, müssten sich die Münchner wohl auf namhafte Konkurrenz einstellen. Neben dem FC Bayern sollen auch Paris Saint-Germain, Juventus Turin und Tottenham Hotspur die Situation des Rechtsverteidigers aufmerksam verfolgen.
Ein konkretes Angebot aus München ist bislang nicht bekannt. Ebenso wenig gibt es Hinweise darauf, dass die Bayern bereits Gespräche mit Chelsea aufgenommen haben.










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