Die Länderspielphase neigt sich langsam dem Ende zu und beim FC Bayern steht einiges auf dem Programm. Der Spielplan ist straff getaktet, aber auch darüber hinaus gibt es extrem viel zu tun. Auch für Max Eberl.
Der Sportvorstand des FC Bayern muss versuchen, viele Dinge in kürzester Zeit unter einen Hut zu bekommen. Es geht um die Ausrichtung des Klubs für die Zukunft, aber auch um kurzfristige Personalien.
Laut fussballtransfers wird man beim Rekordmeister Eberl zunächst drei spezielle To-dos auf die Liste setzen, die zunächst abgearbeitet respektive überhaupt angegangen werden sollen.
Kane hat weiterhin Priorität
Ganz wichtig ist erst einmal, dass die Vertragsgespräche mit Harry Kane ein positives Ende finden. Beide Seiten strahlen weiterhin einen großen Optimismus aus, was eine Verlängerung mit dem Engländer angeht. Und die Gespräche laufen auch schon lange, werden respektvoll geführt und könnten dann zeitnah auch dafür sorgen, dass die Dinge vorangehen.

Bis zum Sommer 2029 oder 2030 soll der Engländer, der mit seiner Nationalmannschaft am Samstag beim Kantersieg gegen Kroatien wieder glänzte, unterschreiben. Geht es nach dem FC Bayern, dann wird eine Verkündung des Deals in den nächsten Wochen erfolgen.
Wenn das erledigt ist, dann muss Eberl die nächste Verlängerung angehen. Diesmal mit Michael Olise. Der Franzose ist zwar noch bis zum Sommer 2029 an den Rekordmeister gebunden, aber eine Verlängerung würde natürlich eine gewisse Stärke ausstrahlen. Die Bayern wollen verhindern, dass die Gerüchte um einen möglichen Abgang von Olise weiterhin permanent präsent bleiben, deswegen hofft man beim Rekordmeister auch auf eine Verlängerung ohne eine entsprechende Ausstiegsklausel.
Hierbei stellt sich aber die Frage, ob Olise das mitmacht. Ob auch ein neuer Vertrag mit einer Klausel, die beispielsweise erst ab 2029 gültig ist, ein Thema sein kann, wird sich in den Gesprächen zeigen.
Torhüterfrage muss auch geklärt werden
Die Situation im Tor ist auch eine, die man sich genauer anschauen muss. Manuel Neuer und Sven Ulreich werden aller Voraussicht nach im nächsten Sommer beide ihre Karriere beenden. Doch das werden sie selbst entscheiden. Für Bayern geht es darum, respektvoll mit beiden umzugehen, gleichzeitig aber schon den Markt zu sondieren.
Jonas Urbig soll die Nummer eins werden, danach werden Spieler wie Oliver Baumann, Finn Dahmen oder Bernd Leno gehandelt. Es soll ein recht erfahrener Torhüter her, der kein Problem damit hat, auf der Bank zu sitzen. Für die Nummer drei könnte es verschiedene Modelle geben. Ein junger Nachwuchskeeper ist ebenso vorstellbar wie ein weiterer, erfahrener Torhüter.










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