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BVB-Personallage vor Bremen: Niko Kovac bangt um angeschlagene Leistungsträger
BVBWLDBVBWLD·VonIngo Krüger

BVB-Personallage vor Bremen: Niko Kovac bangt um angeschlagene Leistungsträger

Am 19. September war es. Borussia Dortmund holte mit einem 1:0-Sieg beim VfB Stuttgart den vierten Saisonsieg. Seitdem ruht in der Bundesliga der Ball. „Es war definitiv zu lang“, hat Niko Kovac (54) eine eindeutige Meinung von der mehrwöchigen Länderspielpause.

Am Freitag (9. Oktober, 20:30 Uhr) erwartet der BVB den SV Werder Bremen. „Es ist schon so, dass diese Pause zu viel war“, sagt der Dortmunder Chef-Trainer am Mittwoch auf der Pressekonferenz. „Das alte System hat mir persönlich besser gefallen“, bevorzugt er laut Ruhr24 die alte Regelung mit zwei kürzeren Unterbrechungen für die Nationalmannschaften im September bzw. Oktober.

Die Länderspiele haben ihre Spuren hinterlassen. Julian Ryerson (28) kassierte in der Partie Norwegens in Wales (1:2) einen Schlag, musste nach nur einer Viertelstunde vom Platz. Bei ihm wisse er „noch nicht genau, ob es für das Wochenende reicht“, erklärt Kovac. Carney Chukwuemeka (22) habe von seinen drei Partien für Österreich „leichte muskuläre Probleme mitgebracht “.

Eine Blessur am Sprunggelenk erlitt im Dienste der Nationalmannschaft Nico Schlotterbeck. Der 26 Jahre alte Abwehr-Chef des BVB bestritt daher nur eine Partie mit der DFB-Auswahl: das 1:1 gegen die Niederlande. Nach seiner Rückkehr habe der Innenverteidiger „individuell gearbeitet“. Kovac verrät seinen Plan: Am Donnerstag werde Schlotterbeck mittrainieren. „Und dann werden wir sehen, ob er einsatzbereit ist oder nicht“, mochte sich der Chef-Coach nicht auf eine Nominierung festlegen.

Strapaziöser Oktober

Kränklich zurückgekehrt ist Konstantinos Karetsas. Um die Einsätze des 18 Jahre jungen Griechen gab es jüngst einigen Wirbel. Der Offensivakteur habe „etwas mehr gespielt, als wir uns das vorgestellt haben“, kommentiert Kovac die vier Auftritte des Youngsters, darunter drei von Beginn an.

Der Oktober wird durchaus fordernd für Trainer und Mannschaft. Der BVB bestreitet in diesem Monat nicht weniger als acht Spiele. „Also, die nächsten Wochen werden uns einiges abverlangen von der Logistik und der Regeneration“, blickt Kovac voraus. Er weiß, was auf seine Schützlinge zukommt: „Das sind Strapazen, die die Jungs über sich ergehen lassen.“

Niko Kovac
Foto: Getty Images

Aktuell stehen die Schwarz-Gelben jedoch sehr gut da. Nach der 1:2-Niederlage im Supercup gegen Bayern München gewannen die Dortmunder alle folgenden Pflichtspiele – sechs an der Zahl. „Wir genießen momentan die Position“, freut sich der Trainer über die momentane Situation. „Aber wir wissen auch, dass wir die Verantwortung haben, die Position zu halten. Wir werden nicht den Fehler machen, zu denken, dass das alles von allein geht“, warnt Kovac vor Nachlässigekiten.

Quelle: BVBWLDZum Original

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