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Tresoldi wird immer stärker: Steigt auch der FC Bayern ein?
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Tresoldi wird immer stärker: Steigt auch der FC Bayern ein?

Der FC Bayern soll sich mit Nicolò Tresoldi vom FC Brügge beschäftigen. Der 22 Jahre alte deutsche Stürmer traf zuletzt beim 4:3 in Mailand gleich dreimal. Die Zahl der Interessenten ist groß, die Ablöseforderung ebenfalls.

Transfer-Insider Nicolò Schira zählt den Rekordmeister zu einer Gruppe europäischer Spitzenklubs, die sich eingehend mit Tresoldi befassen. Demnach gilt der Angreifer auch beim FC Arsenal und bei Atlético Madrid als Option für die kommende Saison. Von konkreten Gesprächen ist in dem Bericht nicht die Rede.

Neu ist das Werben um den Offensivspieler nicht. Laut Schira hatten sich bereits im vergangenen Sommer Tottenham Hotspur und der FC Barcelona mit ihm auseinandergesetzt, Brügge wollte ihn damals aber nicht abgeben. In früheren Berichten tauchten zudem Borussia Dortmund und Manchester United als mögliche Abnehmer auf.

Historischer Abend im San Siro

Am Dienstagabend setzte sich Brügge auswärts mit 4:3 gegen Inter Mailand durch, Tresoldi steuerte drei Tore bei und entschied die Partie. Mit 22 Jahren und 54 Tagen ist er seither der jüngste Deutsche, dem in der Champions League ein Dreierpack gelungen ist. Im Mailänder Stadion hatte vor ihm lediglich Gareth Bale dreimal in einer Begegnung der Königsklasse getroffen.

Brügge verlangt offenbar 60 Millionen Euro

In München käme Tresoldi vor allem als zusätzliche Kraft für die Sturmmitte infrage. Dort ist Harry Kane gesetzt, eine Verlängerung seines Vertrags steht im Raum. Einen weiteren echten Mittelstürmer hat der Klub derzeit nicht im Aufgebot.

Nicolo Tresoldi
Foto: Getty Images

Günstig wäre ein Wechsel nicht. Tresoldi ist in Brügge bis 2029 gebunden, und der belgische Klub soll nach den jüngsten Auftritten inzwischen mindestens 60 Millionen Euro Ablöse fordern. Sein Marktwert wird auf 35 Millionen Euro geschätzt.

Ob der FC Bayern bereit wäre, eine solche Summe für einen Spieler zu bezahlen, der vorerst wohl als Ersatz für Kane gedacht wäre, ist offen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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