Sebastiaan Bornauw ist mittlerweile auf und neben dem Platz beim HSV angekommen. Der Belgier fühlt sich in Hamburg pudelwohl und hat auch abseits des Platzes einen besonderen Bezug zum Klub.
Diese führt in die Vergangenheit des Vereins: Der frühere HSV-Abwehrchef Daniel van Buyten ist für Bornauw nicht nur ein Landsmann, sondern auch ein enger Freund und ein fußballerisches Vorbild.
„Ich habe viel Kontakt zu ihm. Mein Vater war gestern noch mit ihm essen“, verriet Bornauw der Bild. Van Buyten habe ihn vor allem mit seiner Einstellung beeindruckt. „Daniel war damals auf dem Platz eine echte Maschine. Neben dem Rasen ist er ein angenehmer und guter Typ. Es gibt nicht viele Menschen, die eine so erfolgreiche Karriere hatten und doch so bodenständig und bescheiden geblieben sind.“
„Beeindruckend“: Bornauw schwärmt von HSV-Ikone
Diese Einschätzung dürfte Musik in den Ohren vieler HSV-Fans sein. Schließlich spielte Van Buyten von 2004 bis 2006 für die Rothosen und hinterließ im Volkspark einen bleibenden Eindruck. Der 1,97m-Hüne kam im Sommer 2004 von Olympique Marseille und übernahm sofort das Kapitänsamt. In seiner ersten HSV-Saison absolvierte er sämtliche 34 Bundesliga-Partien und erzielte fünf Tore. Ein Jahr später führte er die Hanseaten auf Rang drei und damit in die Champions League.

Für Bornauw ist ein anderer Aspekt entscheidend. „Ich habe von ihm gelernt, mit welcher Einstellung man jeden Tag arbeiten muss. Beeindruckend.“ Van Buyten sei „ein echtes Monster mit einem großartigen Körper, an dem er jeden Tag gearbeitet hat, ein echter Vorzeigeprofi“. Sein Fazit: „Daniel hat alles für den Fußball gegeben. Das tue ich auch.“
Dass Bornauw inzwischen selbst für den HSV aufläuft, passt zu seiner Begeisterung für Hamburg. Schon während seiner Zeit beim VfL Wolfsburg nutzte er freie Tage für Besuche in der Hansestadt. „Hamburg ist zum Leben wohl die beste Stadt in ganz Europa“, schwärmte der 27-Jährige. Einen kleinen Vorbehalt hat er jedoch: „Wenn nur das Wetter besser wäre.“









Kommentare