Shafiq Nandja hat sich in den vergangenen Wochen mehr und mehr in die HSV-Startelf gespielt. Sogar der DFB ist auf ihn aufmerksam geworden.
Mehr noch: Nach seinem ersten Bundesliga-Tor gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) darf sich das Hamburger Eigengewächs berechtigte Hoffnungen auf seine ersten Einsätze im Nationaltrikot machen. Ein erstes Gespräch mit U20-Bundestrainer Hannes Wolf hat schon stattgefunden.
Wie Nandja nach der Partie gegen Gladbach berichtete, meldete sich Wolf am Donnerstag erstmals telefonisch bei ihm. Dabei ging es auch um seine aktuelle Situation beim DFB. Für die anstehenden Länderspiele gegen Polen (13. November) und Tschechien (16. November) steht Nandja bereits auf Abruf im Aufgebot der deutschen U20-Auswahl. Der endgültige Sprung in den Kader ist ihm aber noch nicht gelungen.

HSV-Juwel spricht über Telefonat mit Wolf
„Ich habe mit Hannes Wolf gesprochen. Wir haben telefoniert. Er hat mir die Gründe erklärt, warum ich noch nicht dabei bin“, verriet Nandja (via Bild) offen und ehrlich. Trotz der zunächst zurückhaltenden Entscheidung blickt der Teenager optimistisch nach vorne: „Dass ich das erste Mal auf Abruf bin, ist schön. Aber ich erhoffe mir in der Zukunft natürlich mehr.“
Bemerkenswert ist, dass Nandja mit Blick auf seine Nationalmannschaftskarriere scheinbar die Qual der Wahl besitzt. Ende September wollte ihn Togo für die U23-Nationalmannschaft nominieren. Der Innenverteidiger sagte jedoch ab – der Bild zufolge, um sich voll und ganz auf seine Aufgabe beim HSV zu konzentrieren.
Dort sammelte er bislang satte 541 Pflichtspielminuten und stand zuletzt viermal in Folge in der Startelf. Gegen Gladbach zahlte er das Vertrauen von Merlin Polzin mit einer starken Vorstellung und seinem Premierentreffer zurück.









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