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„Völlig falsch": Ex-Kollege Rooney attackiert Cristiano Ronaldo
fussball-news.defussball-news.de·VonRedaktion

„Völlig falsch": Ex-Kollege Rooney attackiert Cristiano Ronaldo

Wayne Rooney hat Cristiano Ronaldo für dessen Verhalten im Streit mit Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus scharf kritisiert. Der frühere Teamkollege bei Manchester United wirft dem 41-Jährigen vor, Trainer, Mitspieler und Verband untergraben zu haben.

In der Sendung Stick to United zeigte sich Rooney vor allem vom Zeitpunkt irritiert. Ronaldo hatte sein Statement am selben Tag veröffentlicht, an dem Lionel Messi sich aus der argentinischen Nationalmannschaft verabschiedete. „Dass er sich auf diese Weise aus dem portugiesischen Kader zurückzieht und dann diese Erklärung abgibt, das ist in jeder Hinsicht einfach falsch“, sagte der 40-Jährige.

Rooney kritisiert Ronaldos Vorgaben für Jesus-Pressekonferenz

In seinem rund 1.740 Wörter langen Statement bei Instagram hatte Ronaldo Jesus vorgeworfen, zweimal sein Wort gebrochen zu haben. Der Trainer habe ihm zugesagt, ihn gegen Norwegen 30 Minuten einzusetzen. Anschließend sollte Jesus auf einer Pressekonferenz vorher abgesprochene Punkte öffentlich darlegen, dafür gab es sogar ein schriftliches Dokument. Weil das nicht geschah, verließ Ronaldo das Trainingslager vor dem Spiel gegen Dänemark.

Wayne Rooney
Foto: IMAGO

Das geht Rooney zu weit. „Man kann dem Trainer nicht vorschreiben, was er bei einer Pressekonferenz sagen soll. Das geht einfach über alles hinaus, was ich je gesehen habe“, erklärte er. Ronaldos Eigensinn sei zwar auch Teil seiner Stärke, er höre aber auf niemanden.

Rooney und Ronaldo spielten von 2004 bis 2009 fünf Spielzeiten gemeinsam bei United. In seinem Statement hatte sich Ronaldo bei Fans und Mitspielern für die vorzeitige Abreise entschuldigt und erklärt, nach einer möglichen Sperre weiter für Portugal spielen zu wollen. Jesus reagierte knapp, er habe dazu nichts zu sagen. Laut ESPN will Ronaldo allerdings nicht zurückkehren, solange Jesus im Amt ist.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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